Piano Workshop

Singen und gleichzeitig dazu Klavier spielen??? Du findest das ist schwer?


Ist es nicht!


Du hast bislang nur nach Noten gespielt und möchtest aber viel lieber frei und nach Akkorden spielen?


Das geht!


Als ich damals mit sieben Jahren angefangen habe Klavier spielen zu lernen, hatte ich einen Klavierlehrer, bei dem ich ausschließlich nach Noten spielen musste und keine Ahnung hatte, dass es auch ganz anders geht.

Ich bin übrigens noch ein Digital-Immigrant ... du würdest vermutlich Boomer zu mir sagen...

und ich habe Musik, die mir gefiel nicht bei Spotify oder Youtube gehört sondern bei HR3 mit Werner Reinke vom Radio aufgenommen, (manchmal waren dann auch noch die Verkehrsnachrichten auf der Aufnahme ;-) Ich hab Kassetten und Schallplatten gehört und war begeistert von Supertramp, Elton John, Simply Red oder aber Billy Joel.

Geändert hat sich an den Chords oder deren Aufbau seither übrigens generell nichts, (Sam Smith, Shawn Mendes oder Ed Sheeran funktionieren heute noch genauso) außer vielleicht, dass man anders als früher nicht selbst in jede Base-Line und jeden Akkord intensiv reinhören muss, um zu verstehen, was da eigentlich musikalisch so passiert.

Man schaut heute einfach bei Youtube nach, wo es tonneweise Tutorials zu jedem Song gibt und macht einfach nach, was dort vorgemacht wird oder schaut, wenn man die Chords nicht rausgehört bekommt, bei ultimate-guitar.com oder woanders nach, welche Akkorde denn nun zum Song passen.

Das ist übrigens trügerisch ;-) denn ein nicht geringer Teil der Leadsheets im Netz sind fehlerhaft, weil sie von Leuten erstellt wurden, die eben doch nicht so ganz genau hingehört haben oder es halt einfach nicht besser können.

Mein Vorteil - wenn es denn einer ist- läßt sich so beschreiben:

Ich habe jahrelang Songs aus dem tiefen Bedürfnis heraus gehört und analysiert, um herauszufinden, wie sie funktionieren.

Ich habe sie dann schließlich nachdem ich mein eigenes Akkordsymbol-System entwickelt hatte (ohne zu wissen, dass es sowas ja schon gibt) eins zu eins umgesetzt.

Zu dem Zeitpunkt war ich etwa 13 Jahre alt... Ich konnte mich dabei nicht auf andere sondern eben nur auf mich selbst und mein Gehör verlassen.

Notenlesen nützt in dem Zusammenhang übrigens (insbesondere bei Songs, die du vielleicht vor ner Stunde erst gehört hast, cool findest und spielen magst) so gut wie gar nichts, weil Sheetmusic eben immer dem musikalischen Tagesgeschäft hinterher hechelt.

Es gab übrigens damals bei der Analyse von Musik keinen Plan B für mich!  Es gab niemanden, der die richtige Lösung auf dem Silbertablett serviert hätte... Man musste solange tüfteln, bis es das "Aha-Erlebnis" gab und klar war, dass eben genau DIESER Chord mit DEM Basston der richtige ist. Glaub mir, das schult das Gehör!

Das ist zum Glück für dich inzwischen anders! Du kannst dich darauf verlassen, dass alle Chords, die ich dir zeige, richtig sein werden ;-)

Falls du übrigens Songvorschläge hast für Tutorials, die du gern erstellt haben möchtest, dann schreib mir einfach und ich werde mich darum kümmern!

Meine Erfahrung, die ich im Laufe der Zeit gesammelt habe, mag ich gern mit dir teilen ohne dafür teuren Unterricht zu nehmen und zeigen, wie du dich von Noten löst und nach einiger Zeit mit jedem einzelnen Akkordsymbol sofort etwas anfangen kannst und dich beim Spielen freier fühlst und der Stress abfällt, weil du eben weisst, was sich hinter jedem Symbol verbirgt. Hochpreisige Notenhefte mit ausnotierten Akkorden finde ich übrigens ziemlich überflüssig und die meisten sind obendrein nicht nur teuer sondern auch schlecht gemacht. Einfacher ist es, du verlässt dich auf dein Gehör und die richtigen Chords. Das spart nicht nur Geld sondern auch ne Menge Papierkram! Wer will beim Klavierspielen schon ständig umblättern oder übers Tablet wischen... ;-)


Ich wünsche dir jetzt auf jeden Fall viel Spass und Erfolg beim Klavierspielen und mit meinen Tutorials


Viele Grüße

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